Aktuelles Archiv 2016

Rennbericht von Lübbenau 23.10.2016

Leider stand das Sandbahnrennen in Lübbenau diesmal unter keinem guten Stern. Das Rennen, das bereits für den 09. Oktober angesetzt war musste der Veranstalter wegen der heftigen Regenfälle in der Woche davor kurzfristig absagen und zugleich gab er den neuen Termin für den 23.10.16 bekannt. Leider regnete es am Tag zuvor wieder und so waren die Bahnverhältnisse alles andere als zufriedenstellend. Hinzu kam, dass dichter Nebel zunächst kein Training zuliess.

In der Zwischenzeit versuchte der Bahndienst so gut wie möglich zu präparieren um die Veranstaltung zu retten.

Und so gab es dann ein verkürztes Training und kurz danach begann die Veranstaltung pünktlich mit der Fahrervorstellung und dem ersten Lauf. Dennis hatte nicht den besten Start und bekam gleich in der ersten Kurve eine mortz Packung Dreck auf die Brille, was ihn auf die 3. Position zurückwarf. Die Bahn war zwar befahrbar, aber der aufgewirbelte nasse Modder machte ein Überholen nur schwer möglich, hinzu kam der etwas ungewöhnliche Kurvenradius. Da Dennis dort das erste mal fuhrmusste er sich erst an den richtigen Einlenkpunkt herantasten und konnte dadurch nicht so agieren um mit um den Sieg zu fahren. Nachdem er dann im zweiten Lauf noch einen schleichenden Plattfuss am Hinterrad hatte und wieder nur Dritter wurde war der Zug für einen Stockerlplatz endgültig abgefahren. Im dritten Lauf klappte der Start nun hervorragend und Dennis ging als Erster in die Kurve, auf der Gegengerade zog Fabien Neid aussen mit Dennis gleich und ging dann in der nächsten Kurve mit viel Risiko in Führung. Nun entbrannte ein Duell mit dem späteren Sieger Marcel Sebastian, der immer wieder versuchte an Dennis vorbeizufahren. Dennis konnte immer wieder kontern bis Sebastian in der letzten Ecke eine bessere Linie fand und knapp vor Dennis ins Ziel kam. Ein zweiter Platz im letzten Vorlauf hätte die Teilnahme am Endlauf sichern können, den Start konnte Dennis auch diesmal gewinnen aber gleich in der ersten Ecke zogen Neid und Wachs vorbei und als dann auch noch Baumann mit einer wahnsinns Aktion vorbeiquetschte nahm dennis noch den einen Punkt mit und verwies Jamie Isherwood auf den letzten Platz. Somit war der Renntag gelaufen, da aufgrund der mittlerweile sehr schlechten Bahnverhältnisse das kleine Finale gestrichen wurde.
Leider gab es im grossen Finale dann noch einen sehr schweren Sturz, der durch einen etwas übermotivierten Fabien Neid ausgelöst wurde. Dieser wählte eingangs der zweiten Runde mit zuviel Speed die äussere Linie in der Kurve, kam in den tiefen und sehr griffigen Belag und konnte seine Maschine nicht mehr auf Kurs halten, knallte zunächst in die Airfence und flog dann über die Bande. Sein Motorrad wurde zurück auf die Bahn geschleudert und traf Robert Baumann, der dadurch ebenfalls schwer zu Sturz kam. Leider mussten beide Fahrer mit dem Rettungswagen abtransportiert werden. Das Racing-Team Helfer wünscht von hier aus beiden alles Gute. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen und das Ergebnis nach dem Punktestand der Vorläufe gewertet.

Rennbericht von Neuenknick 16.10.2016:

Unter dem Motto "Back to the 80's" veranstaltete der SC Neuenknick bei bestem Herbstwetter sein nun schon traditionelles Oktoberrennen. Die Zuschauerkulisse war ansehnlich und die Bahn war in gutem Zustand liess aber auf der Aussenlinie keine Überholvorgänge zu. Dennis kannte zwar die Bahn, fuhr aber das letzte Rennen dort vor über drei Jahren und so musste er sich das richtige Set-up erst erarbeiten. Im ersten Lauf, zwar vom besten Startplatz ganz innen aber noch mit zu kurzer Übersetzung verlor Dennis gegen Buddy Prijs und dies sollte dann bereits eine Vorentscheidung gewesen sein. Es folgten dann mit anderem Set-up zwei klare Laufsiege und so musste der letzte Lauf die Entscheidung bringen dachte man zunächst, denn außer Sascha Stumpe, der seine Rennen bereits mit 10 Punkten abgeschlossen hatte waren Buddy Prijs mit bisher 9 Punkten, Dennis 8 Punkte, Marcel Sebastian 5 Punkte und Tim Brinkmann 3 Punkte am Start. Dennis musste von ganz aussen starten, hatte auch einen Bombenstart, aber wieder erwies sich der innere Starplatz als der Beste, denn Tim Brinkmann konnte von dort gleich auf der Ideallinie bleiben und Dennis kam aussen nicht mehr vorbei. Da Prijs nur letzter wurde blieb er bei 9 Punkten und Dennis zog mit Stumpe auf 10 Punkte gleich.
Da die beiden bisher nicht gegeneinander gefahren sind musste nun ein Stechen über den Sieg entscheiden. Bei der Startplatzauslosung hatte Stumpe mehr Glück und durfte von Innen starten, während für Dennis leider nur der äussere blieb. Dennis konnte zwar wieder das Startduell für sich entscheiden, jedoch war der Weg zur Ideallinie von aussen zu weit und somit ging Stumpe knapp in Führung, die er trotz mehrerer Angriffe bis ins Ziel behielt. Dennis meinte bei der Siegerehrung, " Der Sieg wäre schön gewesen, aber nach der Startplatzverlosung war eigentlich klar, dass es sehr schwer würde Sascha hier zu schlagen, ansonsten ein Lob an den Veranstalter und einen Gruß an die bayrischen Fans die mit angereist sind um mich hier zu unterstützen". Sieger war somit Sascha Stumpe (10) vor Dennis (10) und Buddy Prijs (9).
Die Saison neigt sich nun dem Ende entgegen und somit steht nur noch der letzte Lauf zur Süddeutschen Bahnmeisterschaft am nächsten Sonntag in Lübbenau aus. Dennis ist dort der Führende Mann, könnte aber noch von Philip Schmuttermaier eingeholt werden, sofern dieser dort gewinnt. Es bleibt also noch spannend bis zum 23.10.16.
v.l. Dennis Helfer, Sascha Stumpe, Buddy Prijs

Roden / NL 25.09.2016

Team Deutschland v.l. Teamchef Josef Huckelmann, Sven Klein, Dennis Helfer, Marcel Sebastian

Team Germany belegt Platz 2 beim Sandbahnländerkampf in Roden NL (bei Groningen).
Bei bestem Wetter und einer Top präparierten Bahn gab es einen harten Zweikampf bis zum letzten Lauf zwischen den Teams aus Holland und der BRD. Obwohl der erste Lauf für Dennis mit Partner Marcel Sebastian gleich 4 zu 9 verloren ging, konnte man im Laufe des Rennens dann sogar die Führung übernehmen. Das Team arbeitete hervorragend zusammen und jeder kämpfte um jeden Punkt. Auf dieser sehr harten und Speedway ähnlichen Sandbahn kam Dennis sehr gut zurecht. Nach dem schlechten Start im ersten Lauf konnte er sich dann noch vom letzten auf den dritten Platz vorarbeiten. Danach folgten zwei Laufsiege in denen er unter anderem den Engländer Adam Filmer, der als Joker eingesetzt wurde, bezwingen konnte. In letzten Vorlauf wurde Dennis vom DMSB Teamchef Josef Huckelmann als Joker gebracht und belegte Platz 2, womit die vier dadurch erzielten Punkte verdoppelt wurden. Vor dem Finale führte das deutsche Team zwar mit 5 Punkten Vorsprung vor den Holländern, aber im Finale gab es doppelte Punkte womit noch alles möglich war, nur England war überraschenderweise bereits zu weit hinten um noch eine Siegchance zu haben. Für´s Finale stellte der Teamchef Marcel Sebastian und Dennis auf. Dennis hatte innen einen Bombenstart wobei Sebastian einen Aufsteiger hatte und somit keine Hilfe mehr für Dennis war. Ausgangs der Startkurve zog dann der Holländer Mika Meyer aussen an Dennis vorbei und innen griff Jarno De Vries an.  Dennis versuchte vier Runden das holländische Duo zu sprengen, aber die fuhren taktisch klug und ließen keine Lücke offen. Somit war Team Oranje knapper Sieger vor Deutschland und England. Dennis war Punktbester  DMSB Fahrer und holte von den 50 Teampunkten alleine 27.

Bericht Melsungen 06./07.08.2016

Bei bestem Rennwetter aber sehr schwieriger und staubiger Bahn konnte sich Dennis zunächst in der Qualifikation klar als 6. schnellster für das Rennen qualifizieren. Die Klasse war Europa offen ausgeschrieben und somit auch sehr stark besetzt, unter anderem nahmen Fahrer teil, die in England in der Premier Liga fahren. Da die Starts zur Zeit nicht so klappen und die starke Staubentwicklung ein Überholen fast unmöglich machten konnte Dennis in den Vorläufen keine Spitzenplätze einfahren, aber es reichte noch für das Finale der 6 punktbesten Fahrer. Im Finallauf erwischte Dennis zunächst einen guten Start und lag auf Rang 3 als wegen eines gestürtzten Fahrers der Lauf abgebrochen wurde. Im Re-run drehte das Hinterrad zu stark durch und somit lag Dennis nur auf Rang 5, den er bis ins Ziel auch nicht mehr verbessern konnte. In der Tageswertung blieb es bei Rang 6.
Morgen startet Dennis bei der Deutschen Langbahnmeisterschaft in Hertingen.
Nach der Verletzungsabsage von Enrico Janoschka ist Dennis nun fest im Feld.
Am kommenden Montag findet dann in Nandlstadt der Deutsche Langbahnpokal statt, für den sich Dennis ebenfalls qualifiziert hat.

Gemischte Gefühle für Dennis beim 118. Sandbahnrennen in Herxheim/Pfalz am 04./05.05.16

Nur drei Tage nach Dingolfing folgte das dritte Rennen innerhalb von sechs Tagen für das Team. Am Mittwoch, 04.05.16 fand bereits für die B-Lizenz bei perfekten Wetter und Bahnverhältnissen das Training, Pflichttraining und die ersten Rennläufe statt. Im Training fühlte sich Dennis schon sehr wohl und konnte ein gutes Set-Up finden. ,,Die Bahn hier in Herxheim liegt mir eigentlich. Mit zwei unterschiedlichen Kurven, eine davon ist sehr Speedway ähnlich, ist sie sehr anspruchsvoll und kommt mir als Speedwayfahrer zugute“, so Dennis vor dem Rennen. Im ersten Lauf erwischte Dennis einen perfekten Start und ging gleich mit einem kleinen Vorsprung vor Jamie Isherwood und Philipp Schmuttermayr in die erste Kurve. Während Schmuttermayr und Isherwood um Platz 2 kämpften, konnte Dennis seine Führung etwas ausbauen. Was er auch brauchte, weil anfangs der letzten Runde hatte Dennis einen Plattfuß und wurde immer langsamer. ,,Zu beginn der letzten Runde bemerkte ich das irgendetwas am Hinterrad nicht stimmte. Meine Motorrad wurde etwas schwammig und ich hoffte nur das der Vorsprung noch bis ins Ziel reichte“, so Dennis. Aber das tat er auch und Dennis gewann knapp vor Schmuttermayr. Ich war froh das ich diesen Lauf noch gewinnen konnte, allerdings gingen durch den Platten am Hinterrad auch einige Kunstoffteile sowie Carbonteile am Motorrad kaputt. Wir mussten für den zweiten Lauf hart in unserer Box arbeiten, um das Motorrad wieder gemäß dem Reglement fit zu machen, da das Schutzblech sowie andere sicherheitsrelevante Verkleidungsteile beschädigt wurden. Gerade rechtzeitig schafften wir es für Lauf 2. Der Start war dieses mal nicht so gut und Dennis konnte nur als dritter hinter Marius Hillebrand und Lukas Fienhage in die erste Kurve einbiegen. Während sich Hillebrand und Fienhage auf die Innenbahn orientierten ging Dennis außenrum vorbei an die Spitze. Auf der Gegengerade musste aber Dennis dann den späteren Gesamtsieger Fiehnhage vorbeiziehen lassen. So ging es auch nach vier Runden ins Ziel. Das war es erstmal für den ersten Tag, bevor morgen noch die zwei Semifinals und das Finale folgten. Wir schließen den ersten Tag mit 9 Punkten punktgleich mit Schmuttermayr auf Platz 2, hinter Fienhage (10 Punkte) ab. Am Abend gab es dann noch einiges zu tun, bevor es ins Hotel ging. Wir hatten ein kaputtes Hinterrad, weil zu dem Platten auch noch etliche Speichen abgerissen waren. Auch das Motorrad musste nochmal genauer auf Schäden überprüft werden.

Der zweite Tag sollte dann die Entscheidung bringen. Dennis war sehr angespannt und konzentriert. Nach der Fahrervorstellung vor ca. 14.500 Zuschauern ging es dann wieder los. Dennis wurde ins zweite Semifinale neben Schmuttermayr, Charly Powell (Großbritannien) und Hillebrand eingeteilt. Der erste Start wurde abgebrochen, weil Hillebrand ins Startband fuhr und dafür Disqualifiziert wurde. Im Wiederholungsstart kam Dennis gut vom Start weg und ging mit Schmuttermayr in die erste Kurve. Dennis innen und Schmuttermayr außen. Ausgangs der Kurve war Dennis noch vorne bis dann auf der Gegengerade Schmuttermayr außen vorbei zog. Dennis sah das er nicht mehr kontern konnte und sicherte den zweiten Platz vor Powell ab, was den sicheren Einzug ins Finale bedeutete. Im Finale waren am Start: Fienhage (15 Punkte), Schmuttermayr (14 Punkte), Dennis (13 Punkte), Martin Theobald (12 Punkte), Powell (9 Punkte) und Büschke (9 Punkte). Wir änderten nochmal die Übersetzung, weil die Bahn immer glatter wurde. Dennis gewann von Startplatz blau aus wieder den Start und ging in der ersten Kurve gleich etwas weiter nach außen wo die Bahn noch etwas griffiger war. Fienhage ging aber noch weiter raus und konnte an Dennis vorbeiziehen. Auf der Gegengeraden zog dann noch Schmuttermayr innen vorbei und Dennis war auf P3. ,,Ich wusste das wir Schmuttermayr und Fienhage heute nicht schlagen konnten, da uns etwas Speed fehlte. Somit sicherte ich den dritten Platz ab, was auch Gesamtrang 3 bedeutete“, so Dennis nach dem Finale. Es gewann Fienhage (20 P.) vor Schmuttermayr (18 P.) und Dennis (16 P.). ,,Ich und mein gesamtes Team sind voll zufrieden mit dem Ergebnis. Gestern war ich trotz guter Leistung richtig sauer, weil wir schon wieder technische Probleme hatten. Das darf einfach nicht sein, aber da steckt man eben nicht drin. Es war eine richtig stressige Woche mit drei Rennen, technischen Problemen und viel harter Arbeit. Jetzt bin ich aber trotzdem überglücklich hier in Herxheim vor dieser geilen Zuschauerkulisse auf dem Podest zu stehen. Es ist hier jedes mal ein Gänsehaut feeling und eine geile Veranstaltung“, so Dennis nach der Siegerehrung.

Aber noch nicht genug: Bevor wir uns wieder auf die 350 km lange Heimreise machten, stellten wir beim Öl ablassen des Motors noch fest, dass das Kettenschloss der Steuerkette nicht mehr da war wo es sein sollte. ,,Wenigstens hatten wir hier noch Glück. Eine halbe Runde mehr und Dennis wäre der Motor um dem Kopf geflogen und hätte eine vordere Platzierung zunichte gemacht“, so Vater Klaus.

v.l. Philip Schmuttermayer, Lukas Fienhage, Dennis Helfer

Platz 2 beim Sandbahnrennen in Dingolfing für Dennis

Nach 7-stündiger Fahrt und einer Nacht im Transporter sind wir mit guter Laune und voll motiviert in Dingolfing angekommen. Mein Schlüsselbein schmerzte noch etwas vom Vortag, aber sonst war alles wieder voll einsatzbereit. Ich freute mich schon wieder in Dingolfing zu fahren. Zum einen ist es eine technisch Anspruchsvolle Bahn die mir sehr liegt und zum anderen gehört das schon fast zu meinem Heimrennen wo auch sehr viele Fans und Bekannte anwesend sind.

Aber nun zum Training: Ich konnte gerade mal vier Runden Training fahren und musste dann feststellen das irgendetwas am Hinterrad nicht stimmte. Somit war das Training für mich beendet und ich musste mein Motorrad im Innenfeld abstellen. Im Fahrerlager war dann die Ursache schnell gefunden. Es waren zwei Speichen abgerissen. Den anschließenden Pflichttrainingslauf konnte ich dann aber für mich entscheiden. In der Mittagspause bereitete das Team mein Bike auf das bevorstehende Rennen vor. Das Hinterrad wurde wieder mit Speichen bestückt und wir waren Startklar.

Im ersten Lauf erwischte ich von der inneren Startbahn einen Top Start und konnte die Führung zwei Runden lang halten, bis mich Philipp Schmuttermayr eingangs der vorletzten Kurve innen überholen konnte. Das bedeutete dann Platz 2. Wir änderten die Übersetzung für den zweiten Lauf. Philipp konnte den Start gewinnen und ich war auf P2, stellte aber gleich fest das die Übersetzung nicht perfekt war. Der Lauf wurde wegen eines Sturzes nach einer Runde abgebrochen und ich gab meinem Team sofort bescheid das wir nochmals die Übersetzung wechseln müssen. Der Schiedsrichter gab die 3 Minuten bis zum Re-Run. Jetzt wurde es hektisch, aber mein Team machte wieder einen perfekten Job und wechselte die Übersetzung innerhalb der 3 Minuten auf der Bahn. Im Re-Run war ich von Start weg wieder zweiter hinter Philipp. Lauf 3: Von Startplatz blau habe ich den Start gewonnen und ging in Führung. Dann erwischte ich in der zweiten Kurve eine Rille und ich kam weit -sehr weit- raus, berührte die Airfance, kam mit meinem rechten Fuß unter den Steigbügel und konnte einen Sturz gerade noch verhindern. Philipp ging innen vorbei und so blieb es auch bis ins Ziel. ,,Mein rechter Fuß tut zwar höllisch weh, trotzdem bin ich froh das ich einen Sturz und somit schlimmeres gerade noch verhindert konnte“, so Dennis nach dem Lauf. Lauf 4: Vom äußersten Startplatz aus ging in als zweiter knapp hinter Philipp in die erste Kurve, konnte aber außenrum gleich richtig Speed machen und war ausgangs der Kurve gleich auf mit Philipp. Wir fuhren nebeneinander die Gegengerade hinauf. Philipp innen und ich außen. Am ende der geraden war Philipps Bike aber etwas schneller und somit bog er als erster in die zweite Kurve ein, so blieb es auch bis ins Ziel. ,,Philipp war an diesem Tag einfach etwas schneller. Meine Starts waren nicht ganz perfekt und ich konnte keine Meter mehr gut machen. Heute waren wir einfach einen Tick langsamer als Philipp. Dennoch bin ich mit dem zweiten Platz zufrieden, wenn man bedenkt das das gestrige Rennen auch noch seine Spuren hinterlassen hat“, so Dennis nach dem Rennen.

Und genau rechtzeitig nach dem letzten Lauf setzte dann der Regen ein. Die Siegerehrung fand im strömenden Regen statt, das nenne ich mal Timing.

Dennis (1) vor Philipp Schmuttermayr (2)

Viele Steine, technische Probleme und am Ende Platz 6

So lautet das Fazit von Parchim. "So habe ich mir den Saison Auftakt in Parchim nicht vorgestellt" berichtete Dennis nach dem Rennen. 
Dennis ist das erste mal in Parchim am Start gewesen und musste gleich mit mehreren Problemen kämpfen. Nachdem man gleich zu Beginn, beim Warmlaufen lassen des Motorrades Vergaser Probleme hatte, lief das Training planmäßig. Dann ging es aber wieder los. Beim Start zum Pflichttraining, wo zugleich auch die Qualifikation fürs Rennen war, streikte Dennis´s Maschine erneut und er musste sein Pflichttraining mit einem Motorrad eines Kollegen fahren. Hier nochmal Danke ans Team Neid. "Ich war froh, dass ich überhaupt noch das Pflichttraining fahren konnte, sonst hätte ich mich nicht für das Rennen qualifiziert", so Dennis. In der Mittagspause machten wir uns dann auf die Fehlersuche am Bike. Wir wechselten den Vergaser, was aber auch keine Veränderung gab. Anschließend wechselten wir die Zündkerze und die komplette Zündung, was dann letztlich auch der Fehler war. Hier nochmals Danke ans komplette Team für die gute Arbeit. Aber nun zum Rennen. Lauf 1: Ich bekam gleich in der ersten Kurve einen der vielen Steine auf mein linkes Schlüsselbein. Mit Schmerzen konnte ich noch dritter werden, wobei mehr drin gewesen wäre, ohne die Schmerzen. Lauf 2: Ich lag 2 Runden an dritter Stelle, bis ich Ende der 2 Runde mit einem Plattfuß ausfiel. Lauf 3 lief dann mal ohne Probleme. Nach einem mäßigen Start wurde ich dritter. Allerdings war der Punkterückstand zur Spitze jetzt schon zu groß, um einen Platz unter den ersten dreien zu belegen. In meinem viertel Lauf  konnte ich dann endlich mal einen Start gewinnen. In der ersten Kurve musste ich dann aber Jens Buchberger, den späteren Gewinner, passieren lassen. Konnte aber den zweiten Platz halten was dann noch ein relativ guter Abschluss war. "Ich war dann froh, dass das Rennen vorbei war. Wir hatten technische Probleme mit der Zündung, einen Ausfall und ich kam mit der sehr tiefen, löchrigen und vor allem steinigen Bahn nicht so wie gewünscht zurecht", so Dennis nach einem stressigen Renntag. Am Ende hatte ich 10 Punkte was dann Rang 6 bedeutete.
Alles kurz zusammengefasst: Zuerst technische Probleme, dann einen Ausfall, eine schwere Bahn und viele blaue Flecken von den Steinen.
"Das war eine der schlimmsten und brutalsten Bahnen die ich je gefahren bin".
Naja abhacken und morgen gehts schon weiter in Dingolfing.

Erstes Langbahntraining in Pfarrkirchen absolviert

Am 02.04.16 begann für Dennis auch die Langbahnsaison mit einem Training in Pfarrkirchen. Bei guten Wetter und einer eher tiefen Bahn konnten wir das Material ausgiebig testen und viele Runden drehen.

Training Pfarrkirchen 02.04.2016

Traditioneller Saisonstart für Dennis im italienischen Lonigo

Lonigo 19.-21.03.2016

Das erste Roll-Out und somit die Saisoneröffnung für das Speedway Team Helfer fand vom 19. - 21.03.16 in Lonigo statt. Bereits zum dritten mal in Folge organisierte der MSC Abensberg, unter der Leitung von Sascha Dörner, ein dreitägiges Trainingscamp in Lonigo. Natürlich war auch Dennis wieder mit dabei, um die ersten Runden in der Saison 2016 zu drehen. Es waren drei richtig super Tage, wo man viel Lernen, Testen und probieren konnte. Aber in erster Linie ging es darum, mal wieder auf dem Motorrad zu sitzen und Spaß zu haben. Das Wetter war hervorragend. während es bei uns noch Schnee hatte, war im sonnigen Lonigo schon der Frühling bei ca. 20°C zu spüren. Die Bahn war in einem perfekten Zustand. ,,Es war die beste Bahn die wir je in Lonigo hatten“, so Dennis nach dem Trainingscamp. Nach dem täglichen Theorie Teil am Vormittag wurden am Nachmittag unter der Leitung von Trainer Georg Hack verschiedene Programmpunkte auf der Bahn trainiert. Es ist immer wieder super was dort die Verantwortlichen des MSC Abensberg und des MSC Lonigo, sowie die vielen Helfer im Hintergrung auf die Beine stellen. Alle drei Tage waren vom Frühstück bis zum Abendessen gut durchorganisiert. Hier kann man dem Organisationsteam nur ein ganz großes Lob aussprechen und hoffen das es nächstes Jahr eine Wiederholung (dann zum vierten mal) gibt.