Aktuelles

Werlte endet mit Schlüsselbeinfraktur im freien Training, operativer Eingriff am 24.07. geplant

Leider ein schwarzes Wochenende für Dennis. Beim Sandbahnrennen in Werlte war Dennis auf Position zwei im Training, als der Führende direkt vor ihm wegrutschte und Dennis dem Motorrad nicht mehr ausweichen konnte und somit mit hoher Geschwindigkeit samt eigener Maschine drueber flog und dann unsanft auf der Bahn aufschlug. Nach längerer Behandlung auf der Bahn und im Sanicontainer wurde er zum Roentgen nach Soegel ins Krankenhaus gebracht. Dort stellte man schwere Prellungen und ein gesplittertes Schlüsselbein links fest, das operativ behandelt werden muss. Danach entlies sich Dennis selbst und wir machten uns mit ein paar Schmerztabletten auf die 900 km lange Reise nach Hause, d.h. direkt nach Murnau in die Unfallklinik, da die Schmerzen immer mehr zunahmen und wir auch sicher gehen wollten, dass mit den Rücken- und Lendenwirbeln alles in Ordnung ist.
Dort wurde noch mal alles durch gecheckt und am Montag  wurde dann die Fraktur mit einer Metallplatte und Schrauben stabilisiert.. Ein herber Rückschlag für Dennis und das ganze Team, da der bisherige Saisonverlauf viel versprechend war und Dennis bereits für das Finale zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert war..

Überraschender Sieg für Dennis in Osnabrück

Angereist sind wir mit der Erwartung einen Platz am Podest zu erkämpfen und da ich letztes Jahr bereits Dritter auf dieser Bahn wurde, war dies ein realistisches Ziel. Die Bahn präsentierte sich in einem guten Zustand, wenn auch nicht ganz so hart und glatt wie im letzten Jahr, und das Wetter schien trocken zu bleiben. Im freien Training konnten wir ein gutes Set-Up finden und ich konzentrierte mich nun auf die Ausscheidung, denn nur die 6 zeitschnellsten durften am Rennen teilnehmen. Da die schnellen Jungs aus dem Norden fast alle anwesend waren und auch noch zwei Fahrer aus Dänemark sowie aus Grossbritannien sollte die Quali bereits eine heisse Kiste werden. Ich konnte den Start gewinnen und führte vor Fabien Neid bis zur letzten Kurve, dort wählte ich probehalber die Aussenlinie welche aber nicht schnell genug war und so Fabien innen durch ging und knapp gewann. Ich war aber im Rennen und hatte die drittschnellste Zeit gefahren. Im ersten Lauf gab es gleich einen Sturz von Neid der auch noch Marcel Sebastian und John Hartley mit riss. Gott sei Dank hatte sich keiner schwerwiegender verletzt, aber der Rennarzt gab für die drei kein grünes Licht mehr. Somit rückten die nächstplazierten auf ins Rennen. Im Wiederholungslauf gewann Jens Buchberger den Start vor mir und ich probierte vier Runden lang alles um vorbei zu kommen, aber es reichte nicht ganz. Im zweiten Wertungslauf war es wieder Buchberger der vorne lag und ich auf Zwei. Die Bahn war mittlerweile recht unterschiedlich und schwierig geworden und so kam es, dass Jens einen kleinen Fehler machte und in die Airfence flog. Somit konnte ich den Lauf vor Dave Hammond aus GB gewinnen. Vor dem Finale hatte ich 9 Punkte, Dave Hammond mit 6 und Jens Buchberger mit 5 waren die ärgsten Verfolger. Eigentlich hätte ein dritter Platz zum Sieg bereits gereicht, aber ich versuchte trotzdem den Lauf zu gewinnen und hatte auch einen top Start, aber Jens ist ein Grasbahnspezialist und ging in der zweiten Kurve mit viel Einsatz aussen an mir vorbei und legte gleich ein paar Meter dazwischen. Ich beendete den Lauf auf P2 und war damit Gesamtsieger mit 13 Punkten vor Buchberger mit 10 und Dave Hammond mit 8 Punkten.

Dennis wiederholt Vorjahressieg beim Fronleichnamsrennen in Altrip

Obwohl die Vorzeichen am Mittwochabend zunächst nicht gerade günstig standen, da ich immer noch durch die zuletzt eingefangene Sommergrippe etwas geschwächt bin, und wir am Mittwoch Späne im Motoröl fanden gab es am Donnerstag dann doch noch ein Happy End. Doch nun der Reihe nach. Die Grippe, die ich mir ein paar Tage vor dem Rennen in Stadskanal eingefangen habe ist sehr hartnäckig und immer noch nicht ganz abgeklungen. Beim Atmen bin ich noch etwas eingeschränkt und die allgemeine Spritzigkeit ist noch nicht vollständig wieder vorhanden, aber es geht aufwärts. Bei der finalen Vorbereitung fanden wir dann noch Metallspäne im Motoröl worauf wir beschlossen am Abend noch den Motor zu wechseln. Also bauten wir den Motor vom Speedwaybike aus und ins Langbahnbike ein. Nach einer kurzen Nacht ging es um 3.30 Uhr los nach Altrip, wo uns ein heisser Tag erwartete. Das Training verlief gut, jedoch war die Bahn etwas tiefer als im letzten Jahr. Im Pflichttraining unterlag ich Marcel Sebastian knapp worauf wir noch eine Änderung am Setup vornahmen. Den Start von Lauf 1 gewann Sebastian knapp vor mir, aber in der ersten Spitzkehre konnte ich eine gute Linie finden und zog innen an Ihm vorbei. Im weiteren Rennverlauf konnte ich einen relativ grossen Vorsprung herausfahren und auch der Stundenschnitt von 102,3 war nur wenig langsamer als in der I-Lizenz. Den Start zu Lauf zwei konnte ich dann gewinnen, während sich Sebastian erst von hinten durchkämpfen musste. Ich konnte das Rennen kontrollieren und schliesslich gewinnen. Sebastian hatte in der letzten Kurve auf P2 gelegen noch einen Sturz und musste dadurch seine Siegchancen an diesem Tag begraben. Der 3. Lauf sollte dann die Entscheidung bringen. Marc Herter war nun mein härtester Gegner, denn er hatte bisher bereits sieben Punkte eingefahren und konnte neben mir das Rennen auch noch gewinnen. Vom äussersten Startplatz gelang mir wieder ein hervorragender Start und somit konnte ich gleich in Führung gehen und so blieb es bis ins Ziel. Somit konnte ich wie im Vorjahr das Rennen mit einem Maximum von 15 Punkten vor Marc Herter 11 Puunkte und Wolfgang Barth 7 Punkte gewinnen. Da das Rennen auch zur Süddeutschen Bahnmeisterschaft zählt, war das ein grosser Schritt in Richtung Qualifikation zum DMSB Bahnpokal-Finale, das am 02./03.09.17 in Schwarme stattfindet.

 

Zeitungsbericht vom 25.06.2017 im Weilheimer Tagblatt

Herxheim 24./25.05.2017

Irgendwie solls in Herxheim mit einem Sieg nicht klappen. Mein Team und ich reisten bestens vorbereitet und voll motoviert nach Herxheim. Schon im Training fanden wir ein gutes Setup was sich mit der schnellsten Pflichttrainingszeit bestätigte. Am Mittwochabend wurde dann noch der erste Vorlauf gefahren, den ich mit der schnellsten -zeit in der B-Lizenz vor Charlie Powell gewann. Doch anschliessend stellten wir fest, dass eine Zylinderfussschraube abgerissen war, wir also den Motor wechseln mussten. Uns war klar, dass es mit dem anderen Motor sehr schwer wird auf dieser langen Bahn etwas zu gewinnen, denn der Ersatzmotor ist mehr für kürzere Bahnen präpariert. Am Donnerstagvormittag konnte ich den ersten Lauf mit einem Start-Zielsieg wiederum vor Powell gewinnen, aber im Zweiten Heat startete Powell besser und war gleich knapp hinter mir. Trotz aller Versuche und mehrerer Positionswechsel konnte ich diesmal Powell nicht halten und wurde Zweiter. In der Box stellten wir zudem fest, dass der Tank gerissen war und somit Methanol verlor. Nun hatten wir wieder einen Workshop schafften es aber rechtzeitig vor dem Finale einen neuen Tank einzubauen. Leider war der Start im Finale nicht so gut wie die anderen und somit konnte ich von hinten raus nicht mehr als den fünften Platz einfahren. Dies reichte jedoch um wenigstens noch Gesamtrang Drei zu belegen, angesichts der ganzen Probleme noch ein gutes Ergebnis.

v.l. Dennis Helfer, Wolfgang Barth, Marc Herter

Rennwochenende 06.05. STC in Diedenbergen und 07.05. in Roden / NL

Leider war dieses Wochenende nicht zufriedenstellend für mich und mein Team. In Diedenbergen stand der erste Lauf zum Speedway-Team-Cup auf dem Programm. Ziel unseres neugegründeten Teams Haunstetten/BBM war es nicht letzter zu werden, aber schon beim Blick auf das Lineup war klar dass es ganz schwer werden wird dieses Ziel zu verwirklichen. Die anderen Teams hatten grösstenteils nur Erstligafahrer aufgestellt, die als Profis unterwegs sind. Haunstetten/BBM hatte als einziges Team so aufgestellt wie es dem Sinn einer 2ten Liga entspricht, aber was solls. Ich war auf der A-Position aufgestellt, hatte somit natürlich die schwersten Gegner. Da meine Starts an diesem Tag auch nicht die besten waren und nur eine sehr riskante Linie knapp neben der Bande zum Erfolg führte, konnte ich zwar mithalten, aber keine Punkte beisteuern. Da auch meine Teamkameraden keine Laufsiege einfahren konnten blieb uns nur der letzte Platz an diesem Tag. Was hilfts, Mund abwischen und weitermachen, denn am nächsten Tag starteten wir beim Sandbahnrennen in Roden. Die Bahn kannte ich vom Vorjahr, jedoch war sie diesmal vom Belag her ganz anderst, somit mussten wir erstmal das Setuo anpassen. Dann machte zunächst noch das Getriebe Probleme, die mein Team aber beheben konnte. In Heat 1 reichte es für einen Punkt, der nächste Lauf war sehr stark besetzt, unter anderem mit Jannick De Jong, dem Vizeweltmeister von 2016, dabei kam ich nicht über Platz 5 hinaus. Bei einem guten Ergebnis im letzten Vorlauf bestand noch die Möglichkeit ins Halbfinale einzuziehen, also noch mal alles geben. Nach dem Start und der ersten Kurve befand ich mich auf P3, dies würde fürs HF reichen. So war es bis zur letzten Runde als ich Geräusche vom Motor hörte und die Leistung deutlich nachlies. Ich fiel auf Rang 4 zurück und konnte gerade noch die Ziellinie überqueren ehe der Motor seinen Geist komplett aufgab. Das wars dann mit dem Halbfinale, somit sieht leider das Ergebnis auch schlechter aus als meine Leistung tatsächlich war. Nun hoffen wir, dass die nächsten Rennen wieder ohne Probleme verlaufen.

STC-BBM/Haunstetten Team in Diedenbergen am 06.05.2017
Motorschaden aus Roden / NL: Nockenwellenbrücke

Rennwochenende 30.04. Eenrum und 01.05. Dingolfing

Am Samstag machte sich das Team und ich auf den Weg ins 930 km entfernte Eenrum um dort am Sonntag in der L-Lizenzklasse an der DUTCH OPEN GRASSTRACK MEISTERSCHAFT teilzunehmen. Am Sonntag fanden wir eine top Bahn und gutes Wetter vor.

Der Rennverlauf gestaltete sich erwrtungsgemäß schwierig, denn die Gegner hatten größtenteils schon mehr Bahnkenntnisse und mehr Internationale Erfahrung. Dennoch konnte ich vom Speed her mithalten und ein paar Punkte einfahren. Im letzten Outing kam ich an dritter Stelle liegend am Kurvenausgang kurz von der Ideallinie ab und prompt schlüpften zwei Konkurrenten innen durch. Am Ende war ich mit meinem 13.Platz nicht ganz zufrieden.

Über Nacht ging es dann ins 880 km entfernte Dingolfing wo für mich der erste Lauf zur Süddeutschen Bahnmeisterschaft anstand. Das Training verlief vielversprechend, aber Manfred Knappe war nicht zu unterschätzen. Der erste Lauf war dann eine sichere Beute für mich, obwohl Stefan Drofa immer versuchte dran zu bleiben. Im zweiten Heat kam es zum Aufeinandertreffen mit Knappe. Ich konnte den Start gewinnen und legte gleich nach der ersten Kurve ein paar Meter zwischen mich und Knappe. Dieser konnte zwar folgen, war aber nie in Schlagdistanz und in der letzten Runde hatte er auch noch einen kapitalen Motorschaden zu verzeichnen, was ihn total aus dem Rennen warf. Die weiteren Läufe konnte ich dann gewinnen und fuhr somit mein erstes Maximum 2017 ein. Glückwunsch auch an den Zweitplazierten Stefan Drofa und dem Dritten Marc Herter.

Resümee vom Osterrennen in Neuenkick

Bei strömenden Regen machten wir uns um 2 Uhr morgens auf den Weg nach Neuenknick in der Hoffnung, dass dort das Wetter besser ist. Dort angekommen war der Regen vorbei und die Sonne blitzte sogar immer wieder durch, und auch die Bahn war in einem hervorragenden Zustand. Das Rennen fing gleich mit einem Schlag ins Gesicht an. Nach mässigem Start von Weiss fand ich mich nach der ersten Kurve auf dem letzten Platz wieder und trotz aller Versuche kam ich nicht mehr an Fabian Wachs vorbei. Wir änderten das Set-Up, haben aber wiederum keinen guten Start und somit war nicht mehr als ein Punkt zu holen. In Lauf drei war der Start von Gelb relativ gut, hatten aber am Kurvenausgang nicht den nötigen Speed um auf P2 zu kommen. Für den letzten Lauf machten wir noch mal eine grobe Änderung am Set-Up und siehe da auf einmal funktionierte es. Nach einem bomben Start von Rot übernahm ich die Führung und trotz aller Versuche von Tim Brinkmann mich zu überholen konnte ich endlich einen Laufsieg verbuchen was im Endergebnis den für mich enttäuschenden 7. Platz ergab. Fazit: Wir haben einfach zu lange gebraucht um ins Rennen zu finden, aber wir arbeiten daran.

Leider gab es beim internationalen 6er Speedway einen schweren Sturz von Rene Deddens, dem wir auf diesem Weg baldige Genesung wünschen.

Rechtzeitig zu Saisonbeginn sind wir jetzt nicht nur auf der Bahn sondern auch neben der Piste mit den Produkten der Firma daytona, Berta Frey und Söhne bestens ausgerüstet. Vielen Dank für die Unterstützung.

Dennis wird in der Saison 2017 mit der Startnummer 31 bei Sand- und Grasbahnrennen an den Start gehen. Desweiteren wird er im Speedway-Team-Cup (2. Bundesliga) die Farben der Renngemeinschaft BBM/Haunstetten vertreten.

Bericht der Sächsischen Zeitung vom 23.01.2017

Dennis debütiert am Sonntag (22.01.2017) bei Drift-On-Ice in Oberau

Das Jahr hat gerade erst so richtig begonnen, da gibt es schon das erste Rennen für Dennis – und zwar auf EIS! Ganz überraschend und schon sehr früh im Jahr wurde Dennis am Freitag Vormittag von Ronny Weiß angeschrieben, ob er nicht am Sonntag, 22.01.17 beim „DRIFT ON ICE“​ in Oberau, in der Nähe von Meißen, auf Eis fahren möchte. „Ich konnte leider nicht sofort zusagen, da wir gerade noch im Aufbau mit dem Motorrad sind und somit kein Maschinenmaterial zur verfügend steht“, so Dennis. Daraufhin machte mir Ronny Weiß das Angebot mit seiner Ersatzmaschine an den Start zu gehen. Nach einer kurzen Besprechung im Team haben wir dann sofort zugesagt. An dieser Stelle gleich mal herzlichen Dank an Ronny, damit er mir seine Ersatzmaschine zur Verfügung stellt. Das ist das erste Eisrennen an dem Dennis am Start ist. Dennis selbst: „Ich freue mich auf das Rennen und auf diese neue Erfahrung auf Eis und bin froh endlich mal wieder auf dem Bike zu sitzen, auch wenn es nicht mein eigenes ist“. Das Rennen wird auf einem zugefrorenen See stattfinden. Die Bahn wird ca. 180m lang sein. Trainingsbeginn ist um 12:00 Uhr das Rennen startet dann um 13:30 Uhr. Also Leute, drückt die Daumen damit es kalt bleibt. Bis dann...